AUFSCHWUNG… ein riesiges 11 Meter hohes Buntglasfenster schmückt einen Aufzug aus Glas und Stahl in einem Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert in Porrentruy (JU).

Das Original misst bloss 30 cm. Ein hochauflösender digitaler Scan, der das Original um das 35-Fache vergrößert (in Zusammenarbeit mit dem Künstler Daniel Gaemperle), war dazu notwendig. Anschließend erfolgte der Digitaldruck mit Naturpigmenten auf Floatglas, ausgeführt von der Firma TROESCH. Florian Froehlich nahm die Herausforderung an, Buntglas mit einem historischen Gebäude zu verbinden, und spielte meisterhaft mit den Materialien (Papier, Pinsel, Collage), die eine solche Vergrößerung mit sich bringt. Der Fahrgast erlebt einen fast hypnotischen Effekt, wenn die Glasscheiben langsam nacheinander vorbeigleiten. Der Blick wird nach oben gelenkt: Ist es nicht der Sinn eines Aufzugs nach oben zu fahren?

Einleitende Worte durch Dr Johannes Nathan, Kunsthistoriker

Solopartiten für Violine von Bach und Paganini : Tjasa Kastelic, Solistin

Oeffungszeiten vom 13.8.-17.8.2025: 16-20 Uhr

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Florian Froehlich und Jacques Minala: Eine lange Zusammenarbeit. Galerie Pavé, St. Ursanne, vom 27.7. bis 15.9.2024. Vernissage: 27.7.2024, 16 Uhr.

Florian und Jacques kennen sich schon lange. Alles verbindet sie und alles trennt sie. Jacques ist über 80 Jahre alt. Die Zeit für eine letzte künstlerische Begegnung zwischen den beiden Freunden, die ihre Kraft aus ständigem Staunen schöpfen, ist gekommen.

Lesen Sie den Artikel in Accrochages

Florian Froehlich präsentiert: CODODENDRUM, eine magische Erhebung

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Ein neugieriger Besucher im Atelier von Florian Froehlich schreibt im Oktober 2023:

"Cododendrum - das ist, wenn eine Zeichnung der Renaissance (ich würde sagen von Raphael) auf ein entschieden zeitgenössisches und narratives Gemälde trifft.

Aus der Ferne habe ich den Eindruck eines abstrakten Gemäldes... und wenn man sich nähert, entfalten sich Geschichten mit vielfältigen Facetten. Immer mehr.

Florian Froehlich wendet eine unglaubliche Anzahl von Techniken auf derselben Leinwand an: Acryl, Aquarell, Bleistift, Kohle, Tinte, Kugelschreiber, Collage aus Papier, Fotoausschnitten und verschiedenen Objekten und schließlich Enkaustik, die Rafaels Zeichnung in eine magische Atmosphäre taucht.

Eine wohltuende Erhebung für die Augen, ein malerisches Orgie! Und schließlich stehe ich nur wenige Zentimeter vom Bild entfernt, und meine Nase ist nur wenige Zentimeter von einer winzigen schwarzen Skulptur entfernt, die vor einem Fragment eines zerbrochenen Spiegels steht. Der Spiegel lässt mich meine eigenen Augen sehen... die neugierig sind!

Und wenn Sie auf Google nach Cododendrum suchen, findet die Suchmaschine... nichts. Ist das möglich? Google schlägt als Wahl... Rhododendron vor! Die Fantasie des Malers, imaginäre Titel zu finden, die so gut zu seiner Malerei passen. »

Florian Froehlich und seine Familie  bewohnen  ein Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert, inspiriert vom französischen Barock, die Villa Dubail-Burrus  (ref QJ article 6.2.2023)  in Porrentruy. Der grosse Park der 2021 restauriert wurde  dient dem Künstler oft als Inspiration für seine Werke. Die Villa Dubail-Burrus wird  2021  Mitglied von Domus Antiqua Helvetica, dem Schweizerischen Verband von Besitzern historischer Wohngebäude. 

2022 installiert Florian Froehlich  auf dem Friedhof in Porrentruy, als Grab für seinen 2019 verstorbenen Schwiegervater Claude Duthé, ein  unglaublich modernes und kraftvolles Kunstwerk das er «fluxus vitae» nennt. Ganz im Widerspruch zum Geist eines Friedhofs zelebriert er damit bewusst den Tod durch das Leben (ref Accrochages 2023, No 244, page 17 : Comment célébrer la mort par la vie).  Wie die Stelen von Saignelégier entstand dieses Werk in enger Zusammenarbeit mit dem Glasatelier Béguin vitraux in St Croix, und mit den Kunstschlossern J.Pierre und Marianne Scheuner. Eine blaue Spirale aus Metall, ultramarin lackiert, steigt aus dem rosa Portugal-Marmor auf, windet sich im Raum, umspannt liebevoll ein Gesicht aus farbig transparentem Dallglas und verliert sich dann in der Ferne, im Unendlichen. Die Grabinschrift befindet sich auf einer Stele aus halbtransparentem rosa Onyx aus dem Iran.  Fluxus vitae wird sein Familiengrab werden.

La pandémie COVID 19 continue à nous balader littéralement dans l’incertitude et à occuper les grands titres.

Les institutions culturelles restent toujours fermées (nous sommes le 9.3.2021). Comme beaucoup d’autres, les milieux culturels font face à une situation très difficile.

Vous l’aurez deviné : La balade artistique prévue le dimanche 14.3.2021, 14-17h sera annulée. Dès que la situation sanitaire sera plus détendue, nous vous annonceront la date du finissage de l’exposition.

Il reste néanmoins possible d’organiser des visites privées, respectant le nombre maximal de personnes selon les règles de la Confédération. Ces visites peuvent être organisées via le Centre Saint-François sur demande (032 421 48 60, ou par courrierel Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Avec nos meilleurs messages,

Florian Froehlich, artiste, Porrentruy
Olivier Daucourt, directeur Centre Saint-François, Delémont